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Neuer Titel, neue Ideen und ein neues Brot

15.Juli 2019, Görlitz, Autor: Nathalie Wittig

Mit neuen Ideen aus dem Meisterlehrgang will Dennis Wittig Abwechslung in die Filialen der Bäckerei seines Vaters bringen. Dafür hat er sich ein ganz besonderes Brot ausgedacht.

Dennis Wittig tüftelte einen Monat lang an seiner neuen Kreation. Die Idee dazu kam auf seinem Meisterlehrgang in Dresden. Dass sich der Juniorchef der Bäckerei Wittig, mit seinem Betrieb verbunden fühlt, ist kein Zufall. Er steht seit seiner Geburt in der Backstube seiner Eltern. „In Dresden ist auch die Idee für das Brot entstanden, denn ich wollte ganz neuen Input aus der großen Stadt mitbringen, wie einst mein Vater aus seiner Lehre in Düsseldorf.“ Und zwar nicht nur für private Zwecke, sondern für den gesamten Stadtkreis. In allen 8 Filialen in Görlitz und der Region soll es ab sofort seine süß-malzige Kreation geben.

Der 27-Jährige hätte sich kaum einen besseren Namen für das 750g schwere Brot ausdenken können, ist doch er selbst erst Meister geworden und damit Nachfolger für die Traditionsbäckerei Wittig. Damit es gut ins Auge fällt, hat er sich für die ungewöhnliche dreieckige Form entschieden. Darauf verteilt sind viele knusprig-aromatische Sonnenblumenkerne. Zum Brot dazu gibt es einen Flyer des Produktionsprozesses: Schließlich will der junge Meister auf sich und das Handwerk seiner Bäckerei aufmerksam machen und hofft, so auch ein Bewusstsein für das traditionelle Handwerk und deren Wert zu schaffen.

 

Kochen, Kneten, Umlagern, Befeuchten

„Der Teig besteht zu 60 % aus Gerstenmehl und zu 40 % aus Dinkelvollkorn, es ist somit ein sehr vollmundiges, sättigendes Brot“, erklärt der Bäckermeister. Das Besondere sei das Aussehen, welches durch spezielle Stahlformen entsteht: Durch einen Deckel wird die Oberfläche des noch rohen Teiges beim Backen gleichmäßig in die Form gepresst. Dadurch bekommt die Kruste eine gleichmäßige Erscheinung und eine kräftig malzige Note, die sich perfekt mit dem milden Rest verbinde.

Genau das war auch der Teil der Brotproduktion, die erst am kompliziertesten und schließlich am meisten Spaß zu machen schien: „Der Einfall, die Körner vor dem Backen zu kochen und dann in den rohen Teig zu geben war sehr erleichternd. Sonst wären die Körner schlichtweg durch die hohen Temperaturen in den Formen zu hart geworden“, meinte der Juniorchef.

Aber auch beim Kneten, Umlagern in Formen und Befeuchten der Backware zeigt sich das können des jungen Meisters. Wie das neue Brot bei den Kunden ankommen wird, konnte Anke Wittig, Chefin der Bäckerei Wittig, am Tag der Brotpremiere zum internen Verkosten noch nicht genau sagen. Wir hoffen insbesondere auf ernährungsbewusste Leute, die das Handwerk und die natürlichen, regionalen Zutaten an unseren Produkten schätzen, kündigte Wittig an.

Bis Ende September soll es also das Gerstenvollkornbrot als Aktionsbrot in allen 8 Filialen der Bäckerei Wittig für 3,20 Euro geben. Sollte es sich großer Nachfrage erfreuen, bleibe es noch länger im Sortiment, kündigte Bäckermeister Dennis Wittig an.

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