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NACHHALTIGKEIT

04.März 2022, GÖRLITZ, AUTOR: NATHALIE WITTIG

Regelmäßig überlegen wir, wie wir noch besser werden können. Diesen Überlegungen entspringt unser Konzept, das auf vier Säulen ruht, die wir nie aus den Augen verlieren und euch hier im Einzelnen vorstellen möchten.

Zugegeben, zurzeit spricht die ganze Welt eher wenig über Nachhaltigkeit. Die Corona-Krise und der Russland-Ukraine-Konflikt sind zurzeit stärker präsent. Wir wollen jedoch nicht nur über Nachhaltigkeit sprechen, wir wollen sie auch leben, denn auch das ist Teil unserer Philosophie. Weil wir Worten Taten folgen lassen wollen, haben wir uns Gedanken darüber gemacht, wie wir der Umwelt auch etwas zurückgeben können, wie wir unserer Verantwortung als Betrieb, Arbeitgeber und Teil der Gesellschaft gerecht werden können.

Unsere vier Säulen sind: Unsere Mitarbeiter, Nachhaltige Produkte, Umwelt/ Energie und unsere Kunden 

1. DIE MITARBEITER

Unsere Mitarbeiter sind jeden Tag mit Herzblut bei der Sache, von der Produktion über den Logistik und Organisation bis hin zum Verkauf. Alles steht und fällt mit der Begeisterung und dem Einsatz der Menschen, die jeden Tag ihr Bestes geben, um unseren Produkten Leben einzuhauchen.

Wir als Görlitzer Urgestein sind bestrebt Arbeitsbedingungen zu schaffen, die der Begeisterung unserer Mitarbeiter gerecht werden. Es geht uns dabei als Familienunternehmen um eine vertrauensvolle Begegnung auf Augenhöhe. Wir wollen unsere Mitarbeiter dort abholen, wo sie sich derzeit befinden und gemeinsam Potentiale und Perspektiven entwickeln und fördern. Durch regelmäßige Gruppengespräche versuchen wir unsere Mitarbeiter in Entscheidungen unseres Unternehmens mit einzubinden und immer auf dem Laufenden zu halten. Denn nur wenn alle die Richtung kennen, können wir gemeinsam unsere Ziele erreichen.

2. NACHHALTIGE PRODUKTE

Regionale Rohstoffe höchster Güte sind für uns selbstverständlich, ob Getreide, Früchte oder Gemüse. Wir versuchen lange Transportwege zu vermeiden.

Dazu gehört ein langjähriges Verhältnis zu unseren Mühlen und Zulieferern, das sich vor allem durch Vertrauen und Dauerhaftigkeit auszeichnet. Davon profitieren alle in unserer Region, unsere Partner, und natürlich Sie, unsere zufriedenen Kunden.

Wir backen mit eigenen Rezepturen, die teilweise schon seit Generationen in der Familie weitergegeben wurden. Durch stetige Innovationsbereitschaft versuchen wir das Beste aus unseren Rohstoffen herauszuholen.

Verantwortlicher Umgang auch mit Altbrot und Überproduktion

In jeder Bäckerei fällt unverkaufte Ware an. Wir versuchen die Menge an Altbrot (Retouren) gering zu halten. Aber Brot ist und bleibt ein wertvolles und symbolträchtiges Nahrungsmittel und wird von uns mit besten Zutaten, viel Engagement und Energie hergestellt.

Wir nutzen deswegen alle Möglichkeiten, dass unsere Backwaren auch ihrem gedachten Zweck dienen: als Nahrungsmittel.

Erst wenn dies nicht mehr möglich ist, verwerten wir das Altbrot so, dass die Umwelt am wenigsten belastet wird. Bitte haben Sie Verständnis, wenn am Nachmittag oder am frühen Abend ihre Lieblingsbrotsorte mal ausverkauft sein sollte. Probieren Sie stattdessen doch mal eine Alternative. So können wir die Retourenquote weiter senken und sie entdecken vielleicht eine weitere Lieblingssorte Brot oder Brötchen für sich.

Nutzung von Überproduktion und Retoure bei der Bäckerei Wittig

Brot, Kuchen und belegte Brötchen werden in Zukunft über die App „To good to go“ am Abend als „Überraschungstüten“ zum stark reduzierten Preis angeboten. So können sogenannte „Foodsaver“ die übrig gebliebene Ware am Abend abholen. Außerdem wird aus einem Teil der dafür geeigneten Brötchen Paniermehl hergestellt. Ein anderer Teil der Brötchen und Brote geben wir an Landwirte weiter. Diese verwenden die Produkte als Tierfutter.

3. UMWELT UND ENERGIE

Als Bäcker arbeiten wir Hand in Hand mit der Natur, verdanken ihr unsere Rohstoffe und stellen mit unseren Backwaren echte Naturprodukte her. Da ist es eine Selbstverständlichkeit, dass uns die Natur am Herzen liegt und wir entsprechende Maßnahmen durchführen, um eine gesunde natürliche Umwelt zu erhalten.

Umweltschonende und energiesparende Produktion verlangt Investitionen in den aktuellsten Stand der Technik auf der einen und einsparende Maßnahmen, aber auch Sensibilisierung der Mitarbeiter auf der anderen Seite. Wir haben beide Aspekte stets im Auge und durch unseren Umzug im Januar 2021 in unseren eigenen Produktionsstandort in Rauschwalde erfolgreich umgesetzt.

Unsere Beleuchtung in den Produktionsstätten und den Filialen basiert zum Großteil auf energiesparender Technologie.

Wir sind durch unterschiedliche Maßnahmen bemüht, unseren CO2-Ausstoß kontinuierlich zu senken, etwa durch das Verwenden entsprechender Verpackungsmaterialien und der Senkung unseres Strom-, Gas-und Wasserverbrauchs. Die Einhaltung aller Recyclingrichtlinien ist für uns eine Selbstverständlichkeit.

Unsere Backöfen sind das Herz der Produktion und Nachts im Betrieb, weshalb sie natürlich im Fokus unseres Energiemanagements stehen und über eine integrierte Wärmerückgewinnung verfügen.

4. UNSERE KUNDEN

Mehrweg Bambus Becher

Im Jahr 2016 wurden laut Schätzung der deutschen Umwelthilfe allein in Deutschland 2,8 Milliarden Einwegbecher verbraucht und entsorgt. Um dem steigenden Verbrauch und dem damit einhergehenden Müll an Einwegbechern entgegenzuwirken, haben wir uns vor circa 2 Jahren entschlossen einen eigenen Mehrwegbecher einzuführen. Der Becher besteht zum größten Teil aus nachwachsenden Rohstoffen (70 % Bambus, 20 % Mais).

In unseren Filialen befüllen wir gerne Ihren mitgebrachten Mehrweg Becher (egal von welchem Hersteller, oder welcher Firma). Zudem erhalten Sie 10% Umweltschoner Rabatt auf Ihr Heißgetränk.

Warum traditionelles Handwerk so wichtig ist

01. Oktober 2021, GÖRLITZ, AUTOR: NATHALIE WITTIG

Familienbacktradition zum Reinbeißen: „Nach jedem Arbeitstag fühle ich mich, als hätte ich die Welt bewegt. Ich will einfach nur ein guter Bäcker sein. Hier in Görlitz kannst du noch jemand werden und etwas bewegen – das ist unbezahlbar.“ Dennis Wittig, Bäckermeister

„Ich will kein großer Bäcker werden. Ich möchte einfach nur gutes Brot backen.“ Dennis Wittig ist Bäckermeister aus Leidenschaft. Seine Liebe zum Handwerk und zur Familie verband den Lausitzer schon seit seiner frühen Kindheit mit dem Bäckerberuf. Heute führt er gemeinsam mit seinem Vater in der 3. und 4. Generation eine der innovativsten und beliebtesten Bäckereien im Landkreis Görlitz. Seine Leidenschaft für das Backen und für die Region wird ihm täglich von zufriedenen Kunden vergütet. Die Backstube wird er eines Tages von seinem Vater übernehmen. Stetiges Wachstum war ihm nie wichtig. Das traditionelle Handwerk steht im Mittelpunkt seiner Arbeit. Schrittweise hat er Fertigmischungen aus der Produktion entfernt und sich wieder auf die traditionelle Backweise besonnen. Steigende Umsätze haben ihn in diesem Schritt bestätigt. Die Leute finden das toll und loben seine Backwaren: „Ich habe da nicht viel gemacht. Einfach nur viel Zeit investiert“, gibt sich der Bäckermeister bescheiden.

Seine Schwester Nathalie Wittig erarbeitete durch Ihre eigene Firma NW-Mediendesign ein kleines Filmportrait, das einen kleinen Auszug aus dem Schaffen Ihres Bruders und seinen Werten zeigt.

Jedes Handwerk ist einzigartig

Und so wie Dennis Wittig geht es vielen Handwerkern aus der Region. Durch ihre Liebe und Leidenschaft zum Beruf schaffen sie Werte, die in der Region geschätzt, geliebt und gelebt werden. Die Kampagne Mit Herz und Hand“ beleuchtet das Schaffen von zehn Handwerkern aus dem Landkreis Görlitz, der nicht ohne Grund UnbezahlbarLand genannt wird.

Das ganze Video gibt es auf YouTube zu sehen unter:

https://www.youtube.com/watch?v=wQsCzrxMnQc&t=43s

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